
44 Dinge, die leider enttäuschend sind
Enttäuschungen gehören zum Leben dazu. Manche sind groß, andere eher klein oder einfach nur lustig. Aber immer kann man aus ihnen lernen.
01.06.2023
Wir wollten von unseren Leser:innen wissen: Wovon bist du enttäuscht? Wenn man so will, war das eine Einladung zum Nörgeln. Knapp 200 haben sie dankend angenommen. Eine unvollständige Liste der kleinen und großen Enttäuschungen, die das Leben so zu bieten hat
1. Von der Person, die es okay findet, dass ihr Hund täglich vor meine Haustür kackt. 30 Jahre
2. Von meiner Gebärmutter. 45 Jahre
3. Von Menschen, die das Wort RUHEABTEIL nicht verstehen. 30 Jahre
4. Von Dating-Apps. 31 Jahre
5. Von meinen Eltern. 49 Jahre
6. Von meiner Tochter. Sie ist faul und frech. 44 Jahre
7. Von in Unwürde alternden Musikern. 43 Jahre
8. Vom Fortschritt. Warum muss ich noch Geschirr in eine Maschine ein- und wieder ausräumen wie so ein Höhlenmensch? 36 Jahre
9. Von den Aktivist:innen der Letzten Generation, weil sie die Klimabewegung spalten. 23 Jahre
10. Vom Versprechen des sozialen Aufstiegs. 39 Jahre
11. Dass meine Kinder kiffen. Das geht mir absolut gegen den Strich. 57 Jahre
12. Weißes Twix. Wirklich jede essbare Erschaffung wird durch weiße Schokolade ein besserer Ort. Nur Twix nicht. 31 Jahre
13. Ich bin enttäuscht vom Leben. Ich bin 25 und dachte, man kann im Leben mehr von dem machen, was man will. Rechnungen, Steuern, Semestergebühren – das zehrt an mir. 25 Jahre
14. Vor ein paar Monaten fing ich eine Beziehung mit einem tollen Mann an. Was jetzt erst rauskam: Er hat Frau und Kinder. 40 Jahre
15. Vom Feminismus. Als wir noch studierten, waren meine Kommilitoninnen und ich überzeugt: Es gibt mehr als den Ring am Finger. Jetzt sind wir Anfang 30 und ich bin die Einzige, die nicht sehnsüchtig auf einen Antrag wartet. Und die Einzige, die Vollzeit arbeitet. Früher wollten wir uns für Veränderungen einsetzen. Heute herrscht 'Mein Kind! Mein Haus! Mein Staubsaugerroboter!' 31 Jahre
16. Ich dachte, dass wegen des Klimawandels inzwischen alle etwas ändern wollen. Das stimmt aber nicht. 39 Jahre
17. Davon, dass der Pflegenotstand nicht abgewendet wurde. 31 Jahre
18. Der rückständigen Meinung meiner Geschwister zu queeren Themen. Zum Beispiel, dass Bisexuelle sich mal entscheiden sollten. 32 Jahre
19. Vom Familienleben. So viel Streit, so viele Kämpfe. So wenig Zeit. 35 Jahre
20. Dass das mit der offenen Beziehung alles gar nicht so einfach ist, wie ich dachte. 42 Jahre
21. Von meiner Chefin. 38 Jahre
22. Ich habe mit 17 herausgefunden, dass mein Vater nicht mein biologischer Vater ist. 52 Jahre
23. Davon, dass es noch Inlandsflüge gibt. 30 Jahre
24. Von Freund:innen, die am Wochenende fünf Verabredungen so halb zusagen, nur um sich am Ende die beste auszusuchen. 30 Jahre
25. Vom Red-Hot-Chili-Peppers-Konzert – sogar gleich zweimal. 36 Jahre
26. Von mir selbst. Ich habe mein Potenzial nicht genutzt. Schule vernachlässigt, Ausbildung abgebrochen. Und jetzt? 53 Jahre
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